Laborant - das Berufsbild
Laboranten und Laborantinnen
Anfangs waren Laboranten und später auch Laborantinnen die Gehilfen des Chemikers, welche als Waschkräfte die Gläser und Apparaturen reinigten, körperliche Arbeiten verrichteten und das Labor instand hielten. Für Routinearbeiten wurden Laborgesellen eingesetzt. Die Laborgesellen kämpften lange Zeit um die Anerkennung ihres Berufsstandes. 1942 anerkannte das Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit - BIGA (heute SECO), den Beruf des Laboranten schliesslich. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnten auch Frauen diesen Beruf ergreifen. Sie wurden als Laborantinnen oft in der Betreuung der Versuchstiere eingesetzt, weshalb sie im Volksmund den Übernamen 'Mäusespritzen' bekamen.
Zwischenzeugnis eines Laboranten

Arbeitszeugnis eines Laboranten 1952 beim Stellenaustritt
Nach einem Jahr als Laborgehilfe hat diese Person die Laborantenlehre absolviert.
